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Atomare Bedrohung

gibt es in unterschiedlichen Dimensionen. Sogenannte taktische Atomwaffen wirken sich lokal begrenzter aus als "strategische", die schwerwiegendere Folgen haben und vermutlich zur Vernichtung irdischen Lebens führen würden.

Was würde aber der Einschlag einer taktischen Atombombe bedeuten?

Das soll ein Simulator zeigen. Das Programm heißt "NUKEMAP" und steht im Netz für jeden zur Verfügung.
Entwickelt wurde es von Wissenschaftshistoriker Alex Wellerstein, der sich jahrelang mit der Geschichte und den Auswirkungen der Atomwaffen beschäftigte.
2012 stellte er seine "NUKEMAP" online. Das Prinzip: Auf einer Karte kann der Nutzer einen Punkt festlegen, an dem eine Atombombe aus einer Auswahl dieser Sprengkörper detonieren soll. Die Karte zeigt daraufhin die unmittelbaren Auswirkungen.

Vermutlich eines der ersten Ziele taktischer Atomraketen wäre der amerikanische Stützpunkt Grafenwöhr hier bei uns in der Oberpfalz.

Dies ist ein Beispiel für eine NUKEMAP-Berechnung bei Beschuss durch eine SS-25 (800kt-Bombe):

Die Einstellungen lassen sich auf der Nukemap-Website abändern, so daß z.B. der Unterschied deutlich wird zwischen einer noch in der Luft, also über dem Boden gezündeten Atombombe (Airburst) und einer, die auf dem Boden aufschlägt (Surface).

Explosionshöhe 500 m bei leichtem Westsüdwestwind
Explosionshöhe 500 m bei leichtem Westsüdwestwind Die Reichweite des Strahlungsfallouts erfasst auch noch Prag (oder Frankfurt/Main bei Ostwind)
Auswirkung bei Bodendetonation
Auswirkung bei Bodendetonation (800 kt - Bombe)